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Hussein Nuri
wurde im Jahre 1954 im Iran geboren. Im Grundschulalter entdeckte er seine Liebe zur Malerei und zeichnete seine ersten Landschaftsbilder. Als Jugendlicher engagierte er sich für die Menschenrechte. Er schrieb unter anderem ein Theaterstück mit diesem Thema und führte selbst Regie. Da seine Arme und Beine aufgrund tragischer Umstände gelähmt wurden, kann er nur mit Hilfe seines Mundes malen, was er nach wie vor weitermacht. Seine Werke sind in über 100 Ausstellungen gezeigt worden. Er ist ferner nicht nur als Dokumentarfilmer tätig; sondern schreibt auch Theaterstücke, die er selber aufführt. Hussein Nuri hat auch mehrere Theaterpreise gewonnen.
Nadia Maftuni
wurde im Jahre 1966 im Iran geboren. Sie begann im Jahre 1984 ihr Studium an der technischen Universität Sharif in Teheran. Im Jahre 1985 lernte sie Hussein Nuri kennen, der auf einem Rollstuhl saß. Sie verliebten sich und heirateten. Nadia Maftuni ist Malerin, Dichterin und Doktor der Philosophie.
Ausgestellt werden 30 Exponate des Künstlerpaares.
An der Auftaktsveranstaltung am 23.11.07 um 18.00 Uhr werden Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, Kulturdiplomaten verschiedener Botschaften und Kunst – und Kulturliebhaber anwesend sein.
Die Künstler Hussein Nuri & Nadia Maftuni werden über die Thematik Ihrer Ausstellung sprechen und anschließend dem Publikum und der Presse für Fragen offen stehen.
An den Ausstellungstagen werden die Künstler Schulklassen und Gruppen im Rahmen eines Workshops zur Verfügung stehen.
In Kooperation mit Islamic Relief e.V. geht der Erlös dieser Veranstaltung den Hinterbliebenen der Erdbebenkatastrophe in Bam/Iran zugute.

