Sanierung


Informationen zur
- räumlichen Ausstattung (PDF, 518 kB)
- technischen Ausstattung (PDF, 76 kB)


Der Eingang 

Bauherr
Zukunft Bauen e.V.
Strelitzer Straße 60
10115 Berlin
Tel.: (030) 478 69 - 0

Baubetreuung
L.I.S.T. GmbH
Strelitzer Straße 60
10115 Berlin
Tel: (030) 478 69 - 444 / 459 / 460 / 461

Planung
Münster · Sroka Architekten
Schlesische Str. 20
10997 Berlin
Tel.: (030) 61 79 14 - 0
Planungsbeginn: 1990
Umplanung: 1996
Fertigstellung: 1999
Eröffnung des Spielbetriebes durch das Varieté Chamäleon: Feb 2000


Blick von Innen zum Eingang 

Sanierungsbeschreibung
Gefördert durch das Land Berlin entstand im Rahmen des Städtebauförderungs-gesetzes ein Theater mit multifunktionalen Veranstaltungsräumen als Umbau des ehemaligen Ballsaales "Glaskasten" und eine Schankwirtschaft im Vorderhaus.

Bauförderung
Instandsetzung der Prinzenallee 33 als Wohnmiethaus (Vorderhaus) mit Gewerbeeinheit (Gaststätte): 1, 36 Mio. DM, gefördert durch Mittel des Programms "Wohnungspolitische Selbsthilfe" und eines Altberliner Ballhauses (Glaskasten): 3,8 Mio. DM, gefördert durch Mittel der Städtebauförderung. Die erforderliche Eigenleistung durch den Träger Zukunft Bauen e.V. betrug 15 % der Gesamt-summe, das sind 600.000 DM.


Ein anderer Blickwinkel zum Eingang 

Fördermaßnahmen
Die Baumaßnahmen wurden im Rahmen von Beschäftigungs- und Qualifizierungs-maßnahmen mit Jugendlichen des Ausbildungsbetriebes Zukunftsbau GmbH in den Gewerken Maler, Maurer und Tischler durchgeführt. Außerdem wurde beim Ausbau des Glaskastens im Rahmen einer Vergabe - ABM 20 arbeits-losen Bauhelfern aus dem Wedding Beschäftigung und Qualifizierung geboten.


Vor den Baumaßnahmen 

Architektonische Besonderheiten

Saaletage (Saalhöhe 6,5 Meter):
  • Rekonstruiertes und wieder aufgearbeitetes Stuckportal aus der Zeit der Erbauung der Schmidt´schen Festsäle. (1903 - 1907)
  • Foyer, in Anlehnung an den Namen "Glaskasten", als ein der Fassade vorgesetzter Eingang konzipiert und gebaut.
  • Der nicht restaurierbare alte Saalstuck wurde durch eine stilisierte Voute ersetzt, die durch Lisenen geteilt sind.
  • Im Saal wurde eine Schallregulierung (Höhen- und Tiefenabsorption) vorgenommen und der Raum akustisch abgestimmt.
  • Einbau einer begehbaren, gitterartigen Lichtdecke. Aufhängung an separaten Trägern quer zu den Dachträgern, um die tragenden Wände nicht zu belasten.
  • Integrierte Hebebühne im Saal, für Hubarbeiten zwischen Saal- und Kellergeschoß.
  • Gegenüber der Bühne befindet sich eine neu gestaltete Technikwand, die hinter einer eichenfarbigen Fassade die Regeltechnik für den Saal verbirgt.
  • Über einen Zugang in der Technikwand gelangt man zu einer Regiebühne kurz unter der Lichtdecke.
  • Installation einer Wandheizung.
  • Behindertengerechte Eingangsgestaltung und Sanitäranlagen.
  • Die Bühne wurde durch einen Anbau an der rückwärtigen Fassade ergänzt, der einen direkten Zugang zu den Künstlergarderoben im Keller ermöglicht.

Kelleretage:
  • Einbau einer neuen Betondecke zwischen Keller und Erdgeschoß mit spezieller Isolierung.
  • Komplette Sanierung der Kellerräume als Lagerräume zu diversen Zwecken. (Duschen, Umkleideräume, Lagerräume für Veranstaltungstechnik und - aufbauten, Aufbewahrungsräume für den Gastronomiebedarf etc.).
Gastronomiebereich:
  • Gaststätte mit Küche (komplette technische Installationen, keine Einbauküche) und diversen Lagerräumen im Keller (Siehe bitte technisches Blatt in der Anlage).
  • Installation eines Fettabscheiders für den Bedarf einer Vollzeitküche.